
Die Gemeinde Mauensee
Mauensee
wird erstmals im Jahre 1178 in einem Urbar des Gotteshauses Engelberg erwähnt.
Als eigentliches Entstehungsjahr der Einwohnergemeinde Mauensee kann 1831
bezeichnet werden, als sich Mauensee und Kaltbach von Knutwil lösten. Das
Wahrzeichen der Gemeinde ist zweifellos das auf dem Mauensee stehende Schloss
und die unverbauten Ufer des Sees.
Ein
Dorf mit vier Teilen
Kaltbach
wurde erstmals 1289 urkundlich erwähnt.
Durch
den Strassenausbau mit Trottoir sowie Rad- und Gehweg hat sich das Ortsbild von
Mauensee wesentlich verändert. Eine neue Mehrzweck- und Schulanlage, sowie die
renovierte Rochuskapelle mit dem vorgelagerten Brunnen präsentieren ein
herausgeputztes Dorf.
Das
Wahrzeichen der Gemeinde stellt das idyllisch gelegene Schloss dar. Das
herrschaftliche Schloss auf der südlich gelegenen Insel des Mauensees wurde
1605 bis 1607 durch den Surseer Schultheissen Michael Schnyder erbaut. 1942
erwarb der Luzerner Karl von Schumacher, Gründer der Weltwoche, das Schloss und
gab ihm neuen Glanz. Heute ist es im Besitz von Herrn Uli Sigg, ehemaliger Schweizer
Botschafter in China.
Die
Kapelle in der Dorfmitte stand ursprünglich auf der Insel beim Schloss. Sie
wurde erstmals im Jahre 1723 erwähnt. Am 30.Mai 1849 fielen sie und ein Teil
des Dorfes einem Brand zum Opfer. Ein Jahr darauf wurde die Kapelle wieder
aufgebaut. Nach einer gründlichen Renovation wurde sie am 21. August1977
festlich eingeweiht.
Hoffnungen
vor der Jahrhundertwende, eine Bahnverbindung zwischen Sursee und dem Hinterland
zu realisieren, mussten später wahrscheinlich aus finanziellen Erwägungen
fallen gelassen werden. Im Jahre 1898 fand in Ettiswil eine Vertrauensmännerversammlung
statt, welche die vom Surental herführende Eisenbahnlinie ins Luzerner
Hinterland fortsetzen wollte. Man erwartete dadurch eine rasante Hebung des
Wohlstandes der Bewohner einer ganzen Landesgegend. Der Kostenvoranschlag (er
belief sich für diese Bahn von knapp zwölf Kilometern Länge auf 900'000
Franken) sowie die Pläne wurden vom Stände- und Nationalrat im Juni1899
genehmigt. Woran das Projekt schlussendlich doch noch scheiterte, konnte bis
heute nicht eruiert werden.
Die Gemeine ist neu Online unter
www.mauensee.ch